Teichkläranlage, Niedersachsen

Im Juni 2012 wurden in der Teichkläranlage einer betriebsinternen Abwasseranlage eines großen Unternehmens erfolgreich 3 Tonnen Bentophos® appliziert. Ziel war es, die seitens der Behörde geforderten Grenzwerte der Phosphorgehalte zu unterschreiten und so die Versickerung möglich zu machen.
Teichkläranlagen sind hoch produktiv. Zum Einen läuft permanent nährstoffreiches Wasser nach, zum Anderen finden vor allem im Sommer Rücklösungen von Phosphat aus dem Sediment statt.
So wurden auch in der behandelten Anlage in den Vorjahren die Grenzwerte z.T. überschritten. Im Jahr nach der Applikation konnten die Grenzwerte der Einleitgenehmigung des Landkreises hinsichtlich der P-Gehalte eingehalten werden. Unten stehende Abbildung zeigt die Senkung des Gesamtphosphorgehaltes. Deutlich wird auch, dass aufgrund permanent nachströmender Nährstoffe die Wirkung von Bentophos zeitlich begrenzt ist. Nachapplikationen sind in solchen Fällen nach Bedarf anzupassen und problemlos durchführbar.

Verlauf der Gesamtphosphorgehalte (mg/l) im Ablaufwasser der Teichkläranlage.

Weitere Informationen

    • Klärteich-Kaskade aus 3 Teichen
    • Wasservolumen Teich 1: 2100 m³
    • Wasservolumen Teich 2: 1500 m³
    • Wasservolumen Teich 3: 1300 m³
    • Bentophos®-Anwendung 07/2012
    • Menge: 3 t
    • 1 t je Teich im System
    • anschließendes Monitoring
    • erfolgreiche Reduktion der Phosphorgehalte
    • unterschreiten der geforderten
      Grenzwerte für ca. 13 Monate