Strategie

Der 1. Schritt sollte eine möglichst umfassende Gewässeruntersuchung sein:
Hierbei werden Chemismus des Wasserkörpers, Biozönose und die daraus resultierende Wassergüte erfasst. Zudem ist die Kenntnis über externe Nährstoffeinträge (Zuflüsse, Abwasser, Oberflächeneintrag, Laub etc.) wichtig. Erst wenn diese verringert worden sind, kann die Fällung von Nährstoffen (Phosphat) eine nachhaltige Wirkung zeigen.
Idealerweise wird in regelmäßigen Abständen eine Reihe von Parametern gemessen. Diese können sein:

    •     Sichttiefe, Temperatur, Sauerstoffgehalt
    •     pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Redoxpotential
    •     ortho-Phosphat, Gesamt-Phosphor
    •     Ammonium, Nitrat, Stickstoff
    •     Sulfat, Silikat
    •     Eisen, Mangan, Calcium, Kalium
    •     Magnesium, Natrium, Chlorid
    •     Säure- und Basenkapazität
    •     Chlorophyll a, Phaeopigmente
    •     Fischbestand, Phyto- und Zooplankton


In einem 2. Schritt sollte möglichst eine Sedimentuntersuchung stattfinden:
Durch diese kann die Nährstoffverfügbarkeit in einem Gewässer ermittelt werden. Die meisten Gewässersedimente sind mit Nährstoffen belastet. In regelmäßig wiederkehrenden Zyklen können Nährstoffe freigesetzt werden und das Gewässer "intern düngen". Zu untersuchende Parameter:

    • Trockensubstanz, Glühverlust
    • Phosphor, Stickstoff, Kohlenstoff
    • Eisen, Mangan

Im Rahmen von Rücklöseversuchen kann der verfügbare Phosphor durch eine sequentielle Fraktionierung bestimmt werden. Damit kann dann sehr genau das replica uhren Potenzial einer „internen Düngung“ ermittelt werden. Dieses ist sinnvoll, um in einem 3. Schritt eine möglichst genaue Phosphormengen-Bilanzierung für das Gewässer anstellen zu können.

Einholen eines frisch gewonnenen Sedimentkerns
Rücklöseversuche im Labor
Sedimentoberfläche vor der Fraktionierung

Alle Ergebnisse zusammengefasst ergeben ein nahezu umfassendes Bild über die Nährstoff-Situation eines Gewässers.

  • Aus den vorliegenden Daten kann die überschüssige Phosphormenge berechnet werden, die mittels Bentophos® effizient eliminiert werden soll.